Schluss mit Herzängsten: Mit diesen konkreten Tipps zurück zu mehr Vertrauen

July 15, 20254 min read
m

Stark im Herzen, ruhig im Geist - Herzängste

In diesem Newsletter erfährst du:

  • wie du deinen Ängsten begegnen kannst und so Schritt für Schritt wieder zu einem Leben zurückfindest, das nicht mehr von deinen Ängsten bestimmt ist

  • was dich in unser Herz-Coaching LIVE am 30.10.24 erwartet 😉

Herzängste


Nach einem Herzereignis stehen sich die meisten Menschen nicht nur körperlich, sondern auch emotional vor massiven Herausforderungen.
Ängste und Unsicherheiten können plötzlich allgegenwärtig sein und die Lebensfreude im Alltag massiv trüben. Rückzug und Vermeidung sind häufig die Folge und dabei genau das, was dein Herz am wenigsten gebrauchen kann. Zum Glück sind wir aber unseren Ängsten nicht hilflos ausgeliefert. ✊

n

Angst

Um einen "smarten" Umgang mit deinen Ängsten zu erlernen, ist es zunächst einmal wichtig, das Gefühl Angst zu verstehen. Warum haben wir überhaupt Angst? Die Angst erfüllt eine wichtige Funktion: Sie schützt uns. In einer Gefahrensituation motiviert sie uns zu handeln, und hat entweder eine aktivierende oder eine hemmende Wirkung. Somit würden wir aus Angst beispielsweise vor einem Raubtier weglaufen oder nicht zu nahe an einen Abgrund treten. Angst ist also zunächst mal etwas Gutes, da wir ohne sie vermutlich nicht lange überleben würden bzw. unsere Gattung längst aus dem Genpool entfernt worden wäre. Und auch deine Herzangst kommt einer wichtigen Aufgabe nach: Sie bringt dich dazu, dich zu informieren und motiviert dich, herzgesünder zu leben, um deine Herzgesundheit zu fördern und zu schützen. Problematisch wird es allerdings, wenn die Angst nicht mehr weggeht, gewissermaßen "chronifiziert" und sich immer weiter steigert und auch durch deine Handlungen nicht beruhigt wird. Oder wenn du Dinge, die dir eigentlich gut tun würden, aus Angst nicht mehr tust und du dich damit zunehmend einschränkst und zurückziehst.

b

Angstkreis

Viele Menschen haben nach einem Herzereignis beispielsweise Angst, sich wieder körperlich zu belasten. Ein schneller schlagendes Herz wird schnell als Vorbote eines weiteren Herzinfarkts fehlinterpretiert. Die daraus resultierende Angst wirkt sich wiederum auf unseren Körper aus, und das Herz schlägt noch schneller, was die Angst weiter erhöht… und schon steckst du im Teufelskreis der Angst (dem sog. Angstkreis). Da auszusteigen kann sehr schwer sein, vor allem wenn das Vertrauen in den eigenen Körper, aber auch die eigene Fähigkeit, beurteilen zu können, was im eigenen Körper gerade los ist, verloren gegangen ist.

Genau diese Beurteilung der körperlichen Reaktion ist jedoch der Schlüssel zum Ausstieg aus dem Teufelskreis, denn nur darauf können wir Einfluss nehmen.

Wir können unseren Herzschlag nicht willentlich verlangsamen, wir haben aber in der Hand, worauf wir diesen attribuieren und ob wir uns den ängstlichen Gedanken hingeben. Anstatt ins Vermeidungsverhalten zu gehen und, um die Angst zu verhindern, gar keine körperliche Aktivität mehr zuzulassen, solltest du dich in einem geschützten Rahmen deinen Ängsten aussetzen. Hast du also die ärztliche Absicherung, dass Bewegung für dich in Ordnung ist, fange vielleicht in einer Herzsportgruppe an, in der, sollte dir tatsächlich etwas passieren (was extrem unwahrscheinlich ist), Hilfe direkt verfügbar ist. Somit machst du sogenannte korrigierende Erfahrungen, die dir zeigen, dass deine Ängste unbegründet sind und somit Schritt für Schritt getrost verschwinden können.

Verbleibst du jedoch im Vermeidungsverhalten, hat das kurzfristig die Folge, dass die Angst abgeschwächt wird, langfristig wird sie jedoch immer wiederkommen und sich vielleicht sogar auf noch mehr Situationen ausweiten, da die korrigierenden Erfahrungen ausbleiben.

v

Ängsten

Also, um das Ganze nochmal zusammenzufassen: Gib dich nicht dem Vermeidungsverhalten hin, und setze dich in einem geschützten Raum Schritt für Schritt deinen Ängsten aus. Versuche dich nicht in angstfördernde Gedanken hineinzusteigern und extrem auf dein Herz zu fokussieren. Steuere stattdessen mit rationalen Gedanken gegen, wie beispielsweise “Es ist normal, dass mein Herz bei körperlicher Aktivität schneller schlägt” und versuche dich aktiv zu beruhigen oder auch abzulenken, beispielsweise indem du beim Sport ein Hörbuch oder einen Podcast hörst.

Lass dir vielleicht auch von anderen helfen, die dich begleiten und gegebenenfalls auf den Boden der Tatsachen zurückholen können. Nimm dir Anfangs nicht zu viel vor, sondern arbeite dich in kleinen Schritten vorwärts und mache dir nach jeder Situation, der du dich ausgesetzt hast, bewusst, dass deine Angst sich hier als unbegründet erwiesen hat und was du durch die Aktivität gewonnen hast. So gewinnst du langsam wieder Vertrauen in dich und deinen Körper und kannst wieder unbeschwerter leben.

b

Bis dahin,

dein Stefan, Doreya und Melanie und das gesamte Team Dr. Heart 🤩

"Angst ist wie ein Katalysator für Veränderung und persönliches Wachstum"

- Robin Sharma

Abmelden| Gesendet von Dr. Heart - Dr. Stefan WallerGörschstraße 10a • Berlin, Germany • 13187

Back to Blog

© 2025 DR. HEART. ALL RIGHTS RESERVED.

This site is not a part of the Facebook TM website or Facebook TM Inc. Additionally, this site is NOT endorsed by FacebookTM in any way. FACEBOOK TM is a trademark of FACEBOOK TM, Inc.